Drucken

Der Hugo-Häring-Preis

Der Bund Deutscher Architekten BDA - Landesverband Baden-Württemberg - verleiht seit 1969 im Abstand von 3 Jahren den Hugo-Häring-Preis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk.

Bauherren und Architekten übernehmen ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber der menschlichen Gesellschaft. Die Qualität der gestalteten Umwelt, unseres Lebensbereiches, wird durch ihr persönliches Engagement beeinflußt.

Architektur ist Selbstdarstellung der Gesellschaft und stellt sich damit dem Bauherren und Planer als eine der großen und vielschichtigen Kulturaufgaben, die nur in Zusammenarbeit gelöst werden können. Die gemeinsame Anstrengung kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie getragen wird von dem Wissen um die Bedeutung der Architektur für die Sicherung und Erfüllung menschlichen Lebens in einer freien, demokratischen Gesellschaftsordnung.

Zur Förderung dieser Gedanken zeichnet der Bund Deutscher Architekten BDA in Baden-Württemberg vorbildliche Bauwerke aus. Mit dem Namen Hugo Häring bekennt sich der BDA zur Tradition des „neuen Bauens“ und der „modernen Architektur“, und ehrt den 1882 in Biberach geborenen Architekten, der sich gleichermaßen gegen abstrakte Formgesetze wie auch gegen subjektive Architekturauffassung stellte.


Das Auszeichnungsverfahren

Der Hugo-Häring-Preis ist ein zweistufiger Preis, das Auswahlverfahren erstreckt sich über 2 Jahre.

Erste Stufe: HUGO-HÄRING-AUSZEICHNUNG
Sie findet auf Kreisgruppenebene in den 15 Kreisgruppen des Landesverbandes Baden-Württemberg statt.


Zweite Stufe: HUGO-HÄRING-LANDESPREIS
Der Hugo-Häring-Preis wird auf Landesebene vergeben. Er wird aus den in der ersten Stufe ausgezeichneten Objekten ausgewählt. Es können mehrere gleichrangige Preisträger gewürdigt werden.

Der Preis besteht aus einer Plakette bzw. einer von Herbert Hajek entworfenen Plastik und einer Urkunde.